Die Gattung der Bartagamen besiedelt ausschliesslich das Inneren Australiens. Sie halten sich in trockenen, mit busch- und baumbepflanzten Arealen auf.
Diese Agame ist einer der grössten Vertreter ihrer Gattung. Sie kann eine Kopf-Rumpf Länge von 20-25 cm erreichen, wobei die Schwanzlänge dann 30 cm beträgt. Pogona Vitticeps ist eine kräftige Agame mit einem grossen dreieckigen, spitz zulaufenden Kopf. Der Bart kann vollständig aufgestellt werden wobei er sich dann dunkel bis schwarz verfärbt. An Kehlhaut und Kopf befinden sich grosse Stachelschuppen. Derartige Schuppen verlaufen auch an beiden Flanken, die hinter der Schulter beginnen.
Die Färbung passt sich dem Verbreitungsgebiet an und geht von grau über gelb bis hin zu rot. Dies sind die natürlichen Färbungen.Vornehmlich in den USA wurden gezielt auch andere Farbformen herausgezüchtet.
Die Augen sind bei den Agamen sehr ausgeprägt. Sie reagieren viel eher auf bewegte als auf regungslose Objekte. Weiterhin sind sie in der Lage, ihre Beute, Artgenossen und Feinde schon auf grosse Entfernung auszumachen.
Agamen können Farben erkennen. Ein Merkmal ist das Erkennen der unterschiedlichen Körperfärbungen, die als sekundäres Geschlechtsmerkmal fungieren. Jedoch können sie nicht sämtliche Farben erkennen mit Sicherheit aber Schwarz, Grau , Weiss, Gelb, Grün und Rot.
Das Gehör ist weniger scharf ausgebildet als bei Säugetieren und Vögeln. Niedrige Freqenzen werden besser wahrgenommen und sie besitzen eine deutlich sichtbare Ohröffnung.
Kurzzeitig können sich die Bartagamen verfärben. Dieser Wechsel findet im Zusammenhang mit der Thermoregulierung oder als Abwehrverhalten gegen Feinde statt. Es gibt 2 Farbwechsel:
Ein allgemeines Aufhellen und Dunkelfärben der Gesamtfarbe und ein spezifisches Aufhellen und Dunkelfärben von Zeichnungselementen wie Punkten, Flecken und Streifen. Zur Wärmeregulierung färbt sich der komplette Körper.
Bei sozialen Interaktionen sehen wir eine Teilverfärbung. Hierbei variiert das Tier seine Intensität der "Nachrichten". Färbung und Zeichnung dienen auch der Geschlechtserkennung. Der häufigste farbliche Geschlechtsunterschied ist die schwarze Färbung auf der Unterseite des Tieres die meist auf der Kehle oder Brust zu erkennen ist. |