Der Name dieser Schlangen rührt von der übersetzung aus dem Amerikanischen. Dort wird die Pantherophis guttatus (ehem. Elaphe guttata guttata) Cornsnake.
Da sie zu der Gruppe der Nattern gehört wird sie auch umgangssprachliche als "Kornnatter" bezeichnet.
Diese Schlangenart gehört zu den ungiftigen Schlangenarten und haben keinen Schutzstatus. D.h. sie darf ohne Genehmigung einer Behörde gehalten werden und muss auch nicht angemeldet werden.
Schlangen die mit einem Schutzstatus belegt sind, fallen unter das "Washingtoner Artenschutzabkommen". Tiere die hierunter fallen, müssen bei der zuständigen Naturschutzbehörde angemeldet werden. Jedes Tier, das einen Schutzstatus aufweist, sollte bei seriösen Züchtern mit Papieren bzw. mit Kaufnachweis abgegeben werden.
Kornnattern zählen zu den dämmerungsaktiven Schlagen. Sie kommen erst in den Abendstunden aus ihren Verstecken und gehen in ihren Terrarien auf Entdeckungstour. Sie klettern gerne auf Rinden, ästen und Pflanzen.
In der Natur ernähren sich die Kornnattern je nach Herkunft und Größe von den unterschiedlichsten Beutetieren. Hierzu zählen neben Mäusen und Ratten auch Echsen (z.B. Skinke), Fledermäuse und Vögel. In der Terrarienhaltung werden Kornnattern mit Mäusen, Ratten oder Hühnerküken gefüttert.
Um zu wachsen streifen sich Schlangen ihre alte Haut ab und ersetzen diese durch eine Neue. Ungefähr eine Woche vor der Häutung wird die Hautfarbe milchig und die Augen trübe. In dieser Pahse ist es keine Seltenheit, dass die Schlangen die Futterannahme verweigern. Meist wird die Haut an einem Stein, an einer Pflanze, einer Rinde oder einem Ast abgestreift. Es sollte darauf geachtet werden, dass die Haut an der Augenpartien vollständig entfernt ist. Probleme bei der Häutung treten meist auf, wenn die Tiere zu trocken gehalten werden.
Nach der ersten Häutung einer Jungschlange (ca. zwei Wochen nach dem Schlupf) sollte sie das erste Mal eine Babymaus angeboten bekommen. Je größer die Schlange ist, desto größer können die Futtertiere sein, die angeboten werden.
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